Rund vierzig GBS-Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse reisten für 10 Tage nach Poole. Begleitet wurde die Fahrt von Frau Schalich und Herrn Steppich.
Zum ersten Mal erblickten wir England von der Fähre aus, mit der wir den Ärmelkanal überquerten. In Poole wurden wir von unseren Gastfamilien, die wir uns mit jeweils einem anderen Schüler aus der Gutenbergschule teilten, herzlich empfangen. Da die Familien alle in Poole wohnten, waren wir auch von keinem weit entfernt.
Unser Reisebus machte jeden Morgen die Runde um das Städtchen, um uns an den jeweiligen Pick-up-points abzuholen und uns an die Eagle International School, die ausschließlich von Austauschschülern besucht wird, zu bringen. Wir hatten nämlich keine gleichaltrigen Austauschschüler, die im Gegenzug uns besuchen würden.
Vormittags gingen wir, bis auf einige Ausnahmen wie die Tagesausflüge nach Oxford, Bath und London, sowie dem
Wochenende, in die Schule. Der Unterricht veranlasste zum englischen Sprechen, indem oftmals Diskussionen über spannende und aktuelle Themen geführt wurden. Das, sowie die Tatsache, dass wir uns in kleine Klassen aus etwa 12 Schülern einteilen konnten, sorgten für ein sehr angenehmes und entspanntes Arbeitsklima. Wir lernten viel Neues in Bezug auf das Vereinigte Königreich und wurden zum kritischen Nachdenken angeregt.
Nachmittags wurden jeden Tag verschiedene Orte besichtigt. Wir besuchten die Jurassic Coast, eine wunderschöne Küstenlinie, die sich über Teile der südenglischen Küste erstreckt. Wir besichtigten außerdem die historische Burgruine von Corfe Castle. Die Tagesausflüge nach Oxford und London waren ebenfalls nicht wegzudenken.
Während unserer Reise haben wir jede Menge Neues auf verschiedenen Ebenen – sprachlich, aber auch kulturell – entdecken dürfen. Außerdem konnten wir unser soziales Netzwerk erweitern. Bei unserem umfangreichen Programm blieb uns keine Zeit für Langeweile. Diese Sprachreise lässt sich jedem empfehlen, der offen für Unbekanntes ist und bestenfalls ein Interesse an England und der englischen Sprache mitbringt. Einige Klischees lassen sich rückblickend aus dem Weg räumen. Jedoch entsteht trotzdem eine Atmosphäre mit einem teilweise stereotypischen Ambiente, da uns jeden Tag mehrfach eine „cup of tea“ angeboten wurde.
Geschrieben von Lea von Kirchbach, 10d.