Äthiopen-AG

Die Äthiopien AG an der Gutenbergschule

– seit 1998 –

Im Frühjahr 1998 fand in der Gutenbergschule eine viel beachtete Ausstellung zum Thema Kinderarbeit in der Dritten Welt unter dem Motto „Kleine Hände – Krumme Rücken“ statt. Durch diese Ausstellung angeregt gründete sich die „Äthiopien-AG“ und nahm Kontakt zur Organisation „kinder unserer welt“ auf, die damals in Äthiopien drei Hilfsprojekte aufgebaut hatte und noch immer betreibt. Ein medizinisches Zentrum für Mutter und Kind, ein Ausbildungszentrum für elternlose Mädchen und ein Straßenkinderprojekt. Die zuständige Projektleiterin, Frau Brachmann, damals Mutter einer Schülerin der Gutenbergschule, war bereit, die Arbeit der Gruppe bis heute mitzutragen.

Mit Hilfe unzähliger kleiner und großer Aktionen von vielen Schülerinnen und Schülern (z.B. Kuchenverkauf), von Eltern, sowie Kolleginnen und Kollegen der Gutenbergschule war es bisher möglich, diese Projekte zu unterstützen.

Die Treffen der Gruppe finden unregelmäßig nach Bedarf und Arbeitsanfall statt, aber beanspruchen die Schülerinnen und Schüler nicht über Gebühr.

Die Schülerinnen und Schüler können ihr Engagement für die AG zwar nicht in ihr Pflichtstundenkontingent einbringen, aber immerhin werden sie durch eine besondere Bemerkung in den Jahreszeugnissen und auch im Abiturzeugnis belohnt.

Kontakt:  oliver.voss@msedu.gutenberg-gym.de

Hier ein kurzer Überblick zum Straßenkinderprojekt, wohin unsere gesammelten Gelder aktuell ohne jegliche Abzüge oder Gebühren gespendet werden.

Problemsituation

Die meisten Kinder und Jugendlichen, die alleine auf Jimmas Straßen leben, haben zuvor ihre Familie wegen Armut verlassen und schlagen sich als schlecht bezahlte Tagelöhner durch, indem sie beispielsweise als Schuhputzer, Parking boy oder Lastenträger arbeiten. Viele von ihnen sind obdachlos und unterernährt. Sie haben weder Zugang zu Bildung, noch zu einer Grundversorgung an Nahrungsmitteln, Kleidung, Unterkunft oder medizinischer Hilfe. 

Weg

Streetworker treten durch Freizeitbeschäftigungen, z.B. Fußballspielen, mit den Kindern in Kontakt und versuchen, allmählich Vertrauen zu ihnen aufzubauen. Sie bieten den Kindern Hilfe an und eröffnen ihnen die Möglichkeit, an unserem Projekt teilzunehmen, um ihr Leben auf der Straße zu beenden. Dies ist eine große Herausforderung, weil sich viele der Kinder mit ihrem Leben auf der Straße abgefunden haben. 

Ziel

Ziel des Projekts, ist es, diesen Kindern zu helfen, das Straßenleben zu beenden. Kinder unter 4 Jahren sollen wieder in ihre Familien integriert werden. Jugendliche werden durch materielle Starthilfe auf ihrem Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit unterstützt, um auch wieder zu ihren Familien zurückzugehen oder um auf eigenen Beinen stehen zu können. Erreicht werden soll dies durch eine 3-6 monatige psychosoziale Rehabilitation mit Zuwendung, Freizeitangeboten, Schulunterricht und einer einfachen beruflichen Ausbildung. 

Bilder zum Semema-Schulprojekt

Bilder zum Straßenkinderprojekt in Jimma

Neuigkeiten zu unseren Projekten

Das Straßenkinderprojekt in Jimma

Aus dieser insgesamt sehr positiven Entwicklung haben wir inzwischen Konsequenzen gezogen und uns nach längeren …

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Schulpartnerschaft mit Semema

Aus der positiven Resonanz in der Schule ergab sich der nächste Schritt: die Frage, ob …

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