Am Donnerstag, den 4. Dezember 2025 führten im Rahmen der internationalen Veranstaltung von Climate Change Theatre Action 2025 sieben Schülerinnen des WPU-Kurses Theater der Klassen 9 drei kurze Theaterstücke in der aktuellen Ausstellung des Nassauischen Kunstvereins Wiesbaden auf.
Die drei kurzen Theaterstücke standen thematisch in Bezug zu den ausgestellten Kunstwerken der aktuellen Ausstellung der Künstlerin Tekla Aslanishvili. Der Plan und die Karte, eine Filmchronik über den Auf- und Abbau von Infrastruktur, fokussiert sich die politischen, sozialen und ökologischen Dynamiken. Die Ausstellung wird ergänzt durch Karten, Recherchematerial und Fotografien von Nicoloz Tabukashvili.
Im Anschluss an die Aufführung der CCTA 2025-Stücke fand eine CCTA-Ribbon-Action. Die Besucher der Ausstellung und der Theateraufführung sind eingeladen auf Bändern festzuhalten, was sie nicht an die Klimakrise verlieren möchten.
Climate Change Theatre Action (CCTA) 2025 ist eine internationale Veranstaltung, die im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums unter dem Motto The Time Is Now steht und lokale Klimaschutzaktivitäten mit kurzen Theaterstücken verbindet. CCTA findet alle zwei Jahre statt und stellt eine Online-Anthologie kurzer Theaterstücke professioneller internationaler Dramatiker zur Verfügung, die sich mit dem Thema des Klimawandels und dessen Auswirkungen befassen. Ziel ist es für dieses Thema und die damit verbundenen Themen zu sensibilisieren sowie zu öffentlichen Diskurse zum Handeln anzuregen. Weitere Informationen finden sich unter: https://www.climatechangetheatreaction.com/
Die Teilnehmerinnen des Wahlpflicht-Kurses Theater der Klassen 9 von Frau Scherf sind:
Bianca Ahlers, Juliet Ahlers, Eve Bölts, Anna-Sophie Hauter, Enna Noll, Maryam Sahil, Eva Van Cauwenberg.

Die Schülerinnen haben aus der fünfzig Stücke umfassenden Online-Anthologie drei ausgewählt:
Appealing, ein Theaterstück der amerikanischen Autorin Paula Cizmar, handelt von Jana, einer kritisch denkenden Photographin, die mit der Tatsache hadert, dass ästhetisch ansprechende Bilder häufig zerstörte Landschaften ablichten. Ihre Kollegin J möchte ihre Kollegin dabei helfen, ihr inneres Gleichgewicht angesichts eindrucksvoller Bilder und der Dokumentation einer zerstörten Umwelt wieder zu finden.
The Project Hope, verfasst von der kanadischen Autorin Catherine Banks, spielt in einem schwachbeleuchteten Labor. Hier präsentiert Dr. Hope einer neutralen Beobachterin ihr Projekt Hoffnung, von dem sie annimmt, dass es gescheitert sei. Dr. Hope fordert die neutrale Beobachterin auf, sich an ihre frühesten Erinnerungen an die Natur zu erinnern, in der Überzeugung, dass die Energie des Staunens und der Hoffnung den Planeten erhalten und erneuern kann.
Here in the Long Now ist ein Theaterstück der schottischen Autorin Isla Cowan. Es thematisiert die Erkenntnis, dass Dringlichkeit und Konsumdenken keine nachhaltigen Märkte schaffen. In Cowans Theaterstück bilden Figuren wie Verkäufer, Arbeiter und ein Uhrmacher einen Chor, der mit dem Reiz unmittelbarer und idealisierter Belohnungen angesichts es gewaltigen Zeitraums, indem sich die gesamte Erdgeschichte ereignet, ringt.
Verfasst von: Heike Scherf
