Im Zuge unserer diesjährigen Projektwoche haben Schülerinnen und Schüler der Gutenbergschule und der Johann-Hinrich-Wichern Schule unter schweißtreibenden Bedingungen ein Zeichen der Verbundenheit gesetzt. Unter Leitung von Frau Grün und Frau Scheffel verwandelten sie den zuvor trist wirkenden Eingangsbereich der Förderschule in ein buntes, lebendiges Kunstwerk, in dem sich jeder und jede mit einem Handabdruck verewigen konnte. Die Vorlage dazu entwarfen Josefina Sattler und Helene Bieniek, Schülerinnen des diesjährigen Kunst-Leistungskurses von Frau Grün.

Für die Jugendlichen der Gutenbergschule bot das Projekt eine wertvolle Gelegenheit, den Kunstraum zu verlassen, großformatig künstlerisch tätig zu werden und zusätzlich den Alltag einer Förderschule mit den Schwerpunkten geistiger, körperlicher und motorischer Entwicklung kennenzulernen. Im gemeinsamen kreativen Prozess wurde schnell klar, dass vermeintliche Unterschiede keine Rolle spielen, wenn man gemeinsam den Pinsel schwingt und ein Ziel vor Augen hat.
„Der Eingangsbereich ist wunderschön geworden und heißt alle beim Reinkommen fröhlich willkommen. Neben dem Raum haben auch alle Schülerinnen und Schüler gewonnen. Durch das gemeinsame Malen wurden Barrieren abgebaut und Verknüpfungen zwischen den jungen Menschen aufgebaut. Ich danke den Schülerinnen und Schülern der Gutenberg sehr für ihre Offenheit und die Umsetzung des Projekts“, freut sich Andreas Marschall, der Schulleiter der Johann-Hinrich-Wichern Schule.
Ein riesiges Dankeschön gilt der Johann-Hinrich-Wichern-Schule für die herzliche Atmosphäre, das kühlende tägliche Eis und die wunderbare Zusammenarbeit!



